Wer sind wir?
Das Projekt Forschungsjournal Soziale Bewegungen wurde 1988 gegründet. Nach anfänglich zweijährigem Selbstverlag und vierjähriger Zusammenarbeit mit einem Marburger Verlag erschien das Journal 1994 bis 1999 im Westdeutschen Verlag. Seit 2000 arbeiten wir mit dem Verlag Lucius & Lucius zusammen.
Herausgegeben wird das Journal von PD Dr. Ansgar Klein (Berlin), Hans-Josef Legrand (Wiesbaden). Prof. Dr. Thomas Leif (Wiesbaden) und Jan Rohwerder (Aachen) in enger Kooperation mit dem Arbeitskreis Soziale Bewegungen der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW).
Was machen wir?
Das Forschungsjournal widmet sich Fragestellungen der Demokratisierung, der sozialwissenschaftlichen Bewegungsforschung und der politischen Soziologie. Im Mittelpunkt steht die interdisziplinäre Annäherung an die 'weiche Seite' des institutionellen Wandels der Gesellschaft. Dabei wird die gesamte Breite der Akteurskonstellationen im politischen Raum ebenso thematisiert wie die Konfliktfelder von sozialen Bewegungen, Verbänden und Parteien. Die Redaktion greift auch aktuelle Themen der Reformpolitik auf.
Das vierteljährlich erscheinende Journal arbeitet mit einem Konzept von Themenheften. Es kombiniert theoretische und praktische Perspektiven und bemüht sich um den schwierigen Spagat zwischen wissenschaftlicher Diskussion und praxisorientierter Debatte.
Darüber hinaus versucht das Forschungsjournal mit den Rubriken Pulsschlag und Treibgut laufende Forschungsvorhaben zu präsentieren und über konkrete Projekte und Kampagnen zu berichten. Weitere Rubriken gelten der Ideengeschichte und der wissenschaftlichen Selbstreflektion der Bewegungsforschung. Rezensionen, Annotationen, Bibliographie und Veranstaltungshinweise komplettieren das jeweilige Heft. Für diese Rubriken ist die Journalredaktion an entsprechenden Hinweisen und Berichten interessiert. Wenden Sie sich bitte an die Zuständigen der Rubriken.
Zu den Aktivitäten der Forschungsgruppe gehören desweiteren die Herausgabe von Buchpublikationen und die Veranstaltung von Fachtagungen seit 1987. Zu den engen Kooperationspartnern des Forschungsjournals gehören hier u.a. die Bundeszentrale für politische Bildung, die Friedrich Ebert-Stiftung, die Hans Böckler-Stiftung, die Otto Brenner-Stiftung und das Wissenschaftszentrum Berlin.
Was wollen wir?
Das Forschungsjournal möchte die Kontinuität der Arbeit für die Zukunft sichern und eine noch breitere Öffentlichkeit ansprechen. Nach einer LeserInnen-Umfrage erreicht das Journal MultiplikatorInnen im akademischen Umfeld (Hochschulen, private Forschungs- und Bildungseinrichtungen), in den Medien, in Parteien, Verbänden, Gewerkschaften und Stiftungen sowie im Bereich der Erwachsenenbildung.
Über eine kontinuierliche Ansprache der MitarbeiterInnen in Bewegungsnetzwerken und -organisationen möchten wir aber verstärkt auch PraktikerInnen für die Diskussionen im Forschungsjournal interessieren und gewinnen.